Diese Allgemeinen Geschäftsbedingungen (AGB) gelten für sämtliche Motorrad-Trainingsangebote unter dem Namen „Kurvenbalance“ von Samuel-Maximilian Engel (nachfolgend „Anbieter genannt“).
Dazu gehören Einzeltrainings, Gruppentrainings, Techniktrainings, Folge-Ausfahrten („Gruppentraining PLUS“), Videoanalysen, Saison-Pakete, Trainingsangebote im Ausland, Rennstreckeninstruktionen.
Die Leistungen können durch den Anbieter selbst oder durch von ihm beauftragte qualifizierte Instruktoren oder Erfüllungsgehilfen erbracht werden.
Mit der Buchung kommt ein verbindlicher Vertrag zustande.
Die Bestätigung erfolgt per E-Mail.
Der Anbieter behält sich vor, Buchungen ohne Angabe von Gründen abzulehnen.
Mit der Anmeldung bestätigen Teilnehmer:innen:
Ohne unterschriebenen Haftungsverzicht ist eine Teilnahme nicht möglich.
Während des Trainings können Foto- und Videoaufnahmen entstehen.
Mit der Anmeldung erklären sich die Teilnehmer:innen einverstanden, dass Bildmaterial, auf dem sie zu sehen sind, zur Dokumentation und für Werbezwecke des Anbieters (z.B. auf der Website, in sozialen Medien) genutzt wird.
Ein Widerspruch ist vor Trainingsbeginn schriftlich möglich. (siehe: Datenschutzerklärung)
Die Teilnahme setzt voraus, dass:
Pflicht zum Tragen geeigneter Motorrad-Schutzkleidung. Dazu zählen mindestens:
Der Teilnehmer ist selbst dafür verantwortlich, dass Fahrzeug und Ausrüstung den Anforderungen entsprechen.
Das Motorrad muss eigenständig sicher beherrscht werden.
Teilnehmer:innen können bei sicherheitsrelevanten Mängeln vom Training ausgeschlossen werden. Ein Anspruch auf Rückerstattung besteht in diesem Fall nicht.
Die angebotenen Kurvenbalance-Trainings dienen der Verbesserung von Fahrwahrnehmung, Linienwahl, Blickführung, Sitzposition, mentaler Stabilität und Fahrfreude im Straßenverkehr.
Die Inhalte richten sich nach dem jeweiligen Format:
Die Trainings ersetzen kein klassisches Fahrsicherheitstraining oder eine Fahrschule. Sie finden im öffentlichen Straßenverkehr und auf eigene Verantwortung statt.
Die Vergütung richtet sich nach dem gewählten Trainingsformat und ist der Website bzw. der jeweiligen Angebotsbeschreibung zu entnehmen, sofern keine gesonderte Vereinbarung getroffen wird.
Die Teilnahmegebühr ist innerhalb von 14 Tagen nach Rechnungserhalt, spätestens jedoch 48 Stunden vor Trainingsbeginn vollständig zu zahlen.
Erfolgt keine fristgerechte Zahlung, kann der Anbieter den Termin entweder:
Die Entscheidung hierüber liegt beim Anbieter.
Der Teilnehmer erkennt an, dass es sich um individuell terminierte, nicht kurzfristig anderweitig verkäufliche Leistungen handelt und der Anbieter den Termin ausschließlich für den Teilnehmer freihält.
Ein Rücktritt ist jederzeit schriftlich möglich. Dabei gelten folgende Stornobedingungen:
Bei Absage oder Nichtteilnahme innerhalb von 14 Tagen vor dem vereinbarten Termin wird die volle Teilnahmegebühr (100 %) fällig.
Bei Absage früher als 14 Tage vor dem Termin fällt eine Gebühr von 30% der Teilnahmegebühr an.
Eine Umbuchung ist bis 14 Tage vor dem Termin einmalig möglich.
Dabei fällt eine Umbuchungsgebühr von 25 € an.
Die Umbuchung erfolgt auf einen neuen freien Termin innerhalb von 6 Monaten in Absprache mit dem Anbieter.
Bei kurzfristigerem Änderungswunsch weniger als 14 Tage vor dem Termin ist keine Umbuchung mehr möglich.
Die Stellung einer geeigneten Ersatzperson ist nach Absprache möglich. In diesem Fall entfällt die Stornogebühr nicht automatisch, sondern bedarf der Zustimmung des Anbieters. Der Anbieter kann die Ersatzperson ablehnen, wenn Sicherheits- oder Organisationsgründe dagegen sprechen.
Ich weiß, dass manchmal das Leben dazwischenkommt. Gib mir im Notfall rechtzeitig Bescheid – wir finden gemeinsam eine Lösung.
Meldet eine Person mehrere Teilnehmer:innen für das Training an, ist die anmeldende Person für die vollständige Zahlung und die Einhaltung der AGB für alle Teilnehmer:innen verantwortlich. Sollte die Zahlung nicht fristgerecht erfolgen oder ein Rücktritt von einer der Teilnehmer:innen notwendig sein, gelten die entsprechenden Bedingungen für die anmeldende Person.
Der Anbieter behält sich vor, Trainings bei Krankheit, höherer Gewalt, Unwetter oder sicherheitskritischen Bedingungen abzusagen oder zu verschieben.
Bereits gezahlte Beträge werden entweder:
Das Training findet grundsätzlich auch bei wechselhaftem Wetter oder Regen statt.
Der Anbieter entscheidet eigenverantwortlich vor oder während des Trainings über:
bei sicherheitskritischen Bedingungen (z. B. Starkregen, Glätte, Unwetterwarnung) kann das Training jederzeit verschoben oder abgebrochen werden.
Ein Anspruch auf Durchführung bei solchen Bedingungen besteht nicht.
Teilnehmerfahrzeuge müssen für die jeweiligen Wetterbedingungen geeignet sein.
Bei Nässe kann der Anbieter Teilnehmer:innen mit ungeeigneter Bereifung (insbesondere Supersport- oder Rennreifen wie z. B. Pirelli Supercorsa SP oder vergleichbare Reifen ohne ausreichenden Nassgrip) vom Training ausschließen.
In diesem Fall besteht kein Anspruch auf Durchführung oder Rückerstattung, wenn kein Ersatztermin wahrgenommen wird.
Die Teilnahme erfolgt grundsätzlich auf eigene Gefahr.
Der Anbieter haftet nur bei vorsätzlicher oder grob fahrlässiger Pflichtverletzung.
Bei einfacher Fahrlässigkeit haftet der Anbieter nur bei Verletzung wesentlicher Vertragspflichten und beschränkt auf den vorhersehbaren Schaden.
Die Haftung für Verletzungen von Leben, Körper oder Gesundheit bleibt davon unberührt.
Vor Beginn des Trainings ist jeder Teilnehmer verpflichtet, einen Haftungsverzicht zu unterschreiben. Ohne Unterschrift kann eine Teilnahme am Training nicht erfolgen. Ein Anspruch auf Rückerstattung besteht in diesem Fall nicht.
Für fahrlässige Verstöße gegen unwesentliche Vertragspflichten besteht keine Haftung.
Der Anbieter haftet nicht für Schäden an Fahrzeugen, die im Rahmen der Teilnahme entstehen, insbesondere durch Fahrfehler, Stürze, technische Defekte am Fahrzeug, witterungsbedingte Einflüsse, Schäden durch unsachgemäße Nutzung des Motorrads, sofern nicht vorsätzlich oder grob fahrlässig herbeigeführt.
Bei individuell terminierten Dienstleistungen – wie den angebotenen Trainings-Formaten oder Videoanalysen – besteht kein gesetzliches Widerrufsrecht gemäß § 312g Abs. 2 Nr. 9 BGB.
Das Widerrufsrecht erlischt, sobald ein konkreter Termin vereinbart wurde und der Anbieter mit der Vorbereitung oder Durchführung begonnen hat.
Sollten einzelne Bestimmungen dieser AGB unwirksam sein oder werden, bleibt die Wirksamkeit der übrigen Regelungen unberührt.